Italien und der Tourismus: Florenz soll neu entstehen – Reise

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Restauranttische auf die Straßen, Kinder ins Museum, Urlauber ins Umland: Florenz ist leerer als sonst, will aber die Krise nutzen, um Neues auszuprobieren. Das heißt vor allem: Weg vom Massentourismus – hin zu mehr Qualität.

Von

Ingrid Brunner

Vor dem Palazzo Pitti schleichen Wölfe – die Installation des chinesischen Bildhauers Liu Ruowang ist ein Geschenk Chinas, zum 50-jährigen Bestehen der diplomatischen Beziehungen zwischen Italien und China. Hundert gusseiserne Wölfe, aber kaum Touristen, schon gar nicht aus Übersee, die sich mit den bedrohlich wirkenden Tieren fotografieren könnten. Holt sich die Natur etwa im Schatten von Corona die Kulturstadt Florenz zurück? Der Taxifahrer Leonardo winkt ab. Füchse seien wieder da, seit es ruhiger ist in der Stadt, das schon, aber Wölfe dann doch nicht. Tatsächlich ist es stiller in den engen Gassen der Altstadt, stiller, als man es beim letzten Besuch in Florenz erlebt hat. Kein Geschubse auf der Ponte Vecchio, und am Eingang zu den Uffizien wartet eine überschaubare Anzahl von Menschen auf Einlass.

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